Was in der Nacht verschwindet
Ich freue mich sehr, mein neustes und langfristigstes Projekt mit dir zu teilen! Mein Debüt-Fantasy-Roman befand sich während mehrere Jahre in Arbeit – vom Schreiben, Lektorieren, Layout, Illustrieren, Cover-Design und schliesslich bis zur Veröffentlichung. Doch wovon handelt die Geschichte? Welche Inspirationen stecken dahinter?
Buch-Cover “Was in der Nacht verschwindet”
Maeve ist eine Studentin, deren akademisches Leben als Immobilisatorin kaum Ähnlichkeiten zum Rauschgifthandel in der Nacht aufweist. Und Drogen zu dealen ist ein einsames Geschäft, aber es ist nicht so, als ob sie das stören würde. Zumindest bis sie Ivy trifft, eine Tänzerin aus einem der Nachtclubs, mit einer Lebenslust, die für sie beide reicht.
Doch in einer Stadt mit so einem schillernden Nachtleben wie Truculey ist Maeve nicht die Einzige, die blind ist für die Gefahren, welche hinter all dem Rausch und Glanz lauern. Die Nacht hat ihre eigenen Wege, die Menschen zusammenzubringen, die sie betrogen hat, und davon gibt es viele. Während Maeve versucht, ihr zerbrechliches Netz aus Lügen zu navigieren, beginnen überall in der Stadt Mädchen zu verschwinden und die einzige
Unterstützung, welche sich ihr bietet, kann sie unmöglich annehmen. Denn wie könnte sie dem Menschen vertrauen, dessen Leben sie ruiniert hat?
Genre: Urban Fantasy / Magical Realism
Zielgruppe: Junge Erwachsene (18 bis 30 Jahre)
Tropes: Enemies to Lovers, Morally Grey Main
Character, Dark Academia, Found Family
Erhältlich ab dem 01.05.2026 in der Buchhandlung. Obergasse Winterthur, Amazon und Books on Demand – oder persönliche Anfrage! Ich freue mich, deine Meinung zu hören!
Wie ist die Geschichte entstanden?
Die Protagonistin Maeve Hendrix hat sich über den Sommer schleichend in meinen Kopf festgesetzt. Sie ist ein Zusammenspiel aus eigenen Erfahrungen, Interessensbereichen und einem Museum aus gestohlenen Eigenschaften, die mich an anderen Leuten fasziniert haben.
Die Geschichte geht auf aktuelle Probleme wie Leistungsdruck und finanzielle Not in unserer kapitalistischen Gesellschaft ein – doch ebenso werden Fragen aufgeworfen, die sich der Menschheit seit Jahrhunderten stellen. Inwiefern rechtfertigen persönliche Traumata das Überschreiten von ethischen Grenzen? Lohnt es sich, die Kontrolle aufzugeben, um zaghaften Freundschaften eine Chance zugeben – oder verliert man sich bloss selbst?
Maeves Geschichte spiegelt dabei die Erfahrungen vieler junger Erwachsener wider, die zwischen Schuldgefühlen, Ehrgeiz und emotionaler Isolation navigieren müssen.
Der Prozess hinter dem Projekt
Begonnen hat das Ganze im Geheimen. Und damit meine ich keineswegs, ich habe nicht sofort einen Autorinnen-Account gestartet und kaum jemandem davon erzählt. Nein, ich habe diese Geschichte vor jeder Menschenseele verschwiegen – nicht einmal Freunden oder Familie eingeweiht – bis der komplette Inhalt stand.
Ich kann diese Strategie durchaus weiter empfehlen, denn ihre Gesichter waren unbezahlbar, als ich ihnen an einem gewöhnlichen Sonntagabend endlich offenbart habe, dass ich übrigens ein Buch geschrieben hatte.
Dann begann das endlose Überarbeiten, Lektorieren und Korrekturlesen. Meiner Schwester als ehemalige Buchhändlern fiel die zweifelhafte Ehre zu, meinen Roman als Erste zu lesen – mit allen Schwächen und Makeln. Zu ihrem Glück ist sie zumindest die schnellste Leserin, die ich kenne. Ihr Feedback half mir, gewisse Szenen zu verschieben und den Lesefluss zu verbessern. Sie hat mich motiviert, daran zu bleiben, da sie mir (natürlich komplett unvoreingenommen) mitteilte, wie viel Spass ihr das Lesen bereitet hat. Also mit anderen Worten, wenn du irgendwelche Unstimmigkeiten oder Verständnisprobleme finden solltest, leite diese Beschwerden einfach an sie weiter – es hätte ihr auffallen müssen. ;)
Illustration aus dem Buch
Weiterentwicklung im Studium
Im Rahmen meines Nebenfachs “Publishing” an der ZHdK begann schliesslich die gestalterische Umsetzung. Ich habe das Manuskript von vorne bis hinten aufbereitet und ein Buch-Layout geschaffen. Ausserdem folgten unzählige Varianten des Buchcovers – beinahe so viele, dass ich mir begann, Sorgen zu machen. Immerhin sollte an “Don’t judge a book by its cover” doch etwas dran sein, oder nicht? Meine Vorliebe für die oberflächliche Ästhetik hat sich in meiner bescheidenen Meinung jedoch bewährt und nun bin sogar ich zufrieden. Hier sind (ein paar) der Versionen:
Im Anschluss folgten diverse Illustrationen, die ich selbstständig am iPad erstellt habe. Sie stehen vor allem am Anfang des Buches, in der Mitte und am Ende – und dienen als kleine Teaser. Des Weiteren gibt es ein paar grössere Charakter-Porträts und kleine Titel-Grafiken. Wenn du mehr wissen willst, musst du aber selbst einen Blick ins Innere werfen! Zu diesem Zeitpunkt behauptete ich in meiner Klasse ausserdem noch steif und fest, dass nicht ich die Autorin bin, sondern eine Kollegin. Ich wollte das Ganze lange unter einem Pseudonym veröffentlichen und was mich schliesslich davon abhielt, war, dass es in der Tat aufwendig ist, alle immer anzulügen. Ziemlich ironisch, wenn man bedenkt, dass meine Protagonistin im Roman genau den gleichen Lernprozess durchleben musste.
Ich würde mich extrem freuen, wenn du meine Geschichte mit anderen Leseratten teilst, meinem Social-Media-Account folgst oder dir sogar selbst ein Exemplar zulegst. Jede Unterstützung ist willkommen!
Die Buchhandlung Obergasse Winterthur nimmt gerne (Vor-)Bestellungen entgegen und ansonsten ist der Roman auch auf Amazon und BoD zu finden! Zögere nicht, mich persönlich zu kontaktieren, wenn du es lieber direkt bei mir bestellen willst!